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Johann Lietz    www.gohotel.at

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Welschriesling
Die Herkunft dieser spät reifenden, weißen Rebsorte ist unbekannt. Nach einer der Theorien stammt sie angeblich aus Rumänien, wo sie auch weit verbreitet ist. Trotz der Namens-Ähnlichkeit ist sie nicht mit dem Riesling verwandt (welsch bedeutet fremd oder ausländisch). Es laufen auch Bestrebungen, den zur Verwirrung beitragenden Namen auf Rizling zu ändern. Zahlreiche vielsprachige Synonyme belegen die weite Verbreitung, dies sind zum Beispiel Aminea Gemela, Biela Sladka, Grasevina (Kroatien), Laski Riesling (Slowenien), Olasz Rizling (Ungarn), Rizling Vlassky (Tschechien), Italienischer Riesling, Petit Riesling, Petracine, Riesler, Riesling Italico (Italien), Rismi, Talianska Grasevina und Wälschriesling.

Veltliner
Die weiße Rebsorte ist eine urtypisch österreichische Rebe. Der vollständige Name lautet Grüner Veltliner, als offizielles Synonym ist Weißgipfler zulässig. Aber es gibt auch eine Vielzahl anderer Namen wie zum Beispiel Bielospicak, Dreimänner, Falkensteiner, Fehérhegyue, Grüner Muskateller, Grünmuskateller, Nemes Veltelini, Manhardsrebe, Manhardtraube, Manhartsrebe, Mouhardsrebe, Ryvola Bila, Tarant Bily, Valteliner, Veltlini, Veltlinske Zelené, Weißgipfler, Weißreifler, Weißmuskateller, Yesil Veltliner, Zeleny Muskatel, Zleni Veltinac, Zöld Muskotaly und Zöld Veltelini. Die genaue Herkunft ist unbekannt, vermutlich wurde die Sorte jedoch bereits in der Römerzeit angebaut. Angeblich hat bereits Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14.n. Chr.) einen Veltliner aus dem heutigen Gebiet Südtirol getrunken

Zweigelt
Die rote Rebsorte wurde im Jahre 1922 an der Weinbauschule in Klosterneuburg von Dr. Fritz Zweigelt (1888-1964) aus den Sorten St. Laurent x Blaufränkisch gekreuzt. Sie wurde zuerst als Rotburger (ebenfalls zulässiger Name) bezeichnet, aber der Name setzte sich nicht richtig durch. Später erhielt sie nach ihrem Schöpfer den Namen Zweigelt (auch Blauer Zweigelt oder Zweigeltrebe), wofür sich nach langjähriger praktischer Erprobung der Rebsorte besonders Lenz Moser III. (1905-1978) einsetzte. Die Sorte wird vorwiegend in Österreich, wo sie mit rund 4.350 Hektar (9% der Gesamt-Rebfläche) die häufigste rote Rebsorte ist, in kleinen Mengen in Deutschland (Saale-Unstrut, Württemberg) sowie in England versuchsweise angebaut.